Inhalt & Ziel:
Fragt man Erzieher*innen nach den Herausforderungen, mit denen sie im Rahmen ihrer pädagogischen Arbeit konfrontiert sind, werden häufig Verhaltensauffälligkeiten von Kindern genannt, die das Zusammensein im Einrichtungsalltag in vielfältiger Weise beeinflussen.
Ansätze und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit auffälligem Verhalten, insbesondere in psychischen und sozial-emotionalen Entwicklungsbereichen, sind zahlreich. Nicht selten orientieren sie sich jedoch stärker an den Bedürfnissen der Einrichtung und der Gruppe als an denen des Kindes. Eine nachhaltige Verhaltensänderung wird dadurch erschwert, da wichtige Entwicklungsaufgaben und Bedürfnisse des Kindes unberücksichtigt bleiben können. Dies belastet häufig das Kind, die Gruppe und die pädagogischen Fachkräfte und kann die pädagogische Beziehung zusätzlich beeinträchtigen.
Zugunsten einer kindzentrierten Arbeit gilt es nicht nur, die eigenen Vorstellungen von „normal“ und „verhaltensauffällig“ genauer in den Blick zu nehmen, sondern auch zu verstehen, welche Bedürfnisse und Entwicklungsaufgaben sich im Handeln von Kindern ausdrücken. Entscheidend ist daher, wie Kinder, die im pädagogischen Alltag als störend erlebt werden, bedürfnis- und entwicklungsorientiert begleitet werden können und welche konkreten Handlungsmöglichkeiten sich daraus ergeben.
Das Inhouse-Seminar knüpft an diese Fragen an, gibt Raum für einen Perspektivwechsel und lädt zur Reflexion der eigenen Sicht sowie der Sicht der Einrichtung auf auffallendes Verhalten ein.
Zielgruppe: Erzieher*innen, Pädagogische Fachkräfte
Dozent*innen: Dozent*innen des Fort- und Weiterbildungsbereiches der PROCEDO-Berlin GmbH
Zeitraum / Umfang: 1 Tag / Datum n.V.
Uhrzeit: 09:00 –16:15 Uhr
Ort: Berlin und n. V.
Gebühr: ab 1.200 € pro Tag
Abschluss: Teilnahmebescheinigung
Kontakt für Fragen:
Seminarmanagement
Tel.: (030) 609 83 78 90
seminarmanagement@diebildungspartner.de




