Inhouse-Schulungen

Immer mehr Einrichtungen machen von der Möglichkeit von Inhouse-Schulungen Gebrauch.

Die Erfahrung zeigt, dass es oft sinnvoll ist, thematische Fortbildungen für ganze Teams in den eigenen Räumlichkeiten durchzuführen. Sie bieten den zeitlichen Rahmen, in einer vertrauten Gruppe zu einzelnen Fragestellungen konkret und praxisbezogen ins Gespräch zu kommen, Wissensinput zu erhalten und einvernehmliche Lösungen zu erarbeiten. Die Expertise von Außen erweitert den Horizont und gibt Impulse für die Zusammenarbeit.

Folgende Themen können Sie bei uns als Inhouse-Seminar buchen:

Kommunikationstraining für Elterngespräche – Gesprächsführung bei Konflikten und schwierigen Gesprächsthemen

„Menschliche Kommunikation ist eine Frage der Haltung, nicht der Technik.“ (Jürg Bolliger)

Elterngespräche sind ein zentraler Bestandteil der pädagogischen Arbeit, und trotzdem sehen sich ErzieherInnen häufig Fragen gegenüber wie:
Wie spreche ich Themen an, die mir oder meinem Gegenüber unangenehm sind? Wie gehe ich mit starken Emotionen oder gar Beschuldigungen um?
Wie baue ich Barrieren zwischen mir und Eltern in Gesprächen ab?
Welche Rolle darf oder muss ich als ErzieherIn in einem Elterngespräch einnehmen?

Obwohl Kommunikation etwas so Alltägliches ist, sind wir uns unserer eige- nen Kommunikationsmuster häufig gar nicht bewusst. Dieser zweitägige Workshop bietet die Möglichkeit seine eigenen Kommunikationsmuster sowie die eigene Haltung bewusst zu reflektieren, Kommunikationstechniken und ihre Wirkweise kennenzulernen und das Wissen darüber für erfolgreiche Gespräche in der Elternarbeit zu nutzen.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer dialogischen und lösungsorientierten Gesprächsführung. Gemeinsam erarbeiten wir in Rollenspielen, mittels Beispielen aus Ihrer eigenen Praxis, grundlegende Techniken und Aspekte einer gelungenen Gesprächsführung insbesondere für schwierige Themen oder Konfliktsituationen in der Arbeit mit Eltern.

Individuelle Förderplanung kindzentriert und transparent planen

Nicht nur für Integrationsfachkräfte stellt die individuelle Förderung von Kindern in Kita und Schule heutzutage einen Schwerpunkt der täglichen Arbeit dar. Die Erarbeitung und Weiterführung von Förderplänen gehört, neben der Arbeit am Kind, im Rahmen von Dokumentation und Qualitätsmanagement ebenfalls zu wichtigen Aufgaben einer pädagogischen Fachkraft. Dabei gilt es, die Förderplanung neben einer hohen Transparenz für Team, Eltern und Ämter, an dem aktuellen Entwicklungsstand des Kindes sowie seiner Interessen und seiner Entwicklungsaufgaben kindzentriert auszurichten.

Wie gelingt es nun aber, Kindern mit spezielleren Entwicklungsaufgaben im pädagogischen Alltag gerecht zu werden, diese individuell zu fördern und ihnen den Anschluss zur Gruppe zu ermöglichen?
Wie formuliere ich Förderziele so, dass sie zielführend für das Kind und umsetzbar im pädagogischen Alltag bleiben?
Und wie dokumentiere ich die Umsetzung dieser Ziele für eine erfolgreiche Arbeit im Team?

Neben der inhaltlichen Konzeption einer individuellen Förderplanung stellt die Dokumentation mittels SMART formulierter Kompetenz- und Handlungsziele einen weiteren Schwerpunkt des Workshops dar. Ziel ist es, die eigenen Fähigkeiten bezüglich Förderplanung auszubauen und Sicherheit in der Formulierung und Dokumentation einer transparenten Förderplanung zu erlangen.

Entwicklungsberichte – ressourcenorientiert schreiben, Bedarfe darstellen

„Ein Entwicklungsbericht sagt häufig mehr über die pädagogische Haltung des Verfassers, als über den Entwicklungsstand des Kindes!“

Ziel eines guten Entwicklungsberichts ist es, insbesondere auch im Integrationskontext ressourcenorientiert und kindzentriert und gleichwohl deutlich die Entwicklungsaufgaben und Bedarfe der Kinder darzustellen. Hierzu braucht es, neben einem genauen und ganzheitlichen Blick auf das Kind, die Kompetenz, die Beobachtungen wertschätzend und kindzentriert zu formulieren. Aus diesen Beobachtungen gilt es eine pädagogische Aufgabe abzuleiten, die sich in der Darstellung des Bedarfs widerspiegelt.

Der Workshop zielt neben der Reflexion der eigenen Sicht auf das Kind vor allem auf die Kompetenzerweiterung im konkreten Formulieren von Beobachtungen und der sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen für die pädagogische Arbeit und zeigt anhand von Fallbeispielen Formulierungsmöglichkeiten für Entwicklungsberichte in der Arbeit mit Kindern mit und ohne erhöhten Förderbedarf.

Partizipation in Kita/Hort – inklusive Ansätze

Die Frage nach Partizipation in Kita und Hort ist nicht eine, die auf der Freiwilligkeit seitens der ErzieherInnen beruht, sondern für Kinder- und Jugendeinrichtungen in Deutschland gesetzlich geregelt ist.

Die Interpretation des Gesetzestextes lässt dabei jedoch viel Spielraum und so stellen sich ErzieherInnen nicht die Frage nach dem ob, sondern vielmehr nach dem wie und wobei Kinder beteiligt werden sollen und müssen.
Partizipation geht dabei über das einfache Teilnehmen weit hinaus und steht dafür, aktiv Teil von etwas zu sein, sich für die eigenen Belange einzubringen und auch einbringen zu dürfen und zu können. Mitgestaltung, Mitbestimmen sowie Selbstbestimmung sind wichtige Aspekte dieses Begriffs.

Neben einer kurzen Darstellung der Grundlagen und Prinzipien von Partizi- pation, thematisiert dieses Inhouse-Seminar die dialogische Grundhaltung, beinhaltet praktische Tipps und Anregungen für die Implementierung parti- zipativer Strukturen und bietet Raum, die eigene Partizipationskultur und die der Kita oder des Horts zu analysieren und zu reflektieren.

Verhaltensauffällige Kinder – ein Perspektivwechsel

Fragt man ErzieherInnen, mit welchen Problemen sie sich im Rahmen ihrer pädagogischen Arbeit unter anderem konfrontiert sehen, werden häufig Verhaltensauffälligkeiten von Kindern genannt, die das Zusammensein im Kita- oder Hortalltag in vielerlei Hinsicht beeinflussen.

Ansätze und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit auffälligem Verhalten, die sich insbesondere in psychischen und sozial-emotionalen Entwicklungsbereichen zeigen, sind zahlreich jedoch nicht selten an den Bedürfnissen der Einrichtungen und der Gruppe ausgerichtet und weniger an den Bedürfnissen der Kinder.
Hierzu gilt es nicht nur die eigenen Ideen von Norm und verhaltensauffällig genauer in den Blick zu nehmen, sondern sich auch mit der Frage zu beschäftigen, wieso sich Kinder möglicherweise verhalten, wie sie sich verhalten.

Wie soll aber mit Kindern umgegangen werden, die das System vermeintlich stören?
Das Inhouse-Seminar beschäftigt sich genau mit dieser Frage und gibt Raum für einen Perspektivwechsel und eine Reflexion der eigenen Sicht und die der Einrichtungen auf auffällige Kinder.

Kontaktieren Sie uns im Anfrageformular auch gerne mit Ihrem eigenen Themenwunsch oder Anliegen!


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